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1893 1909 - 1911 1911 - 1913 1913 1913 - 1914 1914 - 1918 1918 1921 1922 - 1924 1925 - 1926 1928 - 1929 1930 - 1935 1936 1937 1938 - 1939 1940 - 1944 1941 1945 1946 1949 1953 1957 1962 1951 - 1966 1967 1967 |
Curtius Schulten wird am 6. September als viertes Kind des Textilkaufmannes Schulten in Elberfeld geboren. Er studiert an der Kunstgewerbeschule in Elberfeld bei Prof. Max Bernuth und Prof. Jakob Bayer und findet in den Bereichen Anatomie, Stillebenmalen sowie Zeichnen und Malen nach Geräten" besondere Anerkennung. Daran schließt sich ein zweites Studium an der Kunstakademie Karlsruhe an. In der Radierklasse arbeitet er bei Prof. Walter Conz, in der Zeichenklasse bei Prof. Walter Georgi. Im Alter von 20 Jahren richtet er sich ein Atelier mit Kupferdruckwerkstatt in Blankenheim ein, einem Ort, den er von häufigen Verwandtenbesuchen her gut kennt. Hier entstehen zahlreiche Skizzen von Tieren. Seine Studien setzt er an der Kunstakademie München fort, in der Malerei bei Prof. Angelo Jank, in der Radierung bei Prof. Peter Halm Als Kriegsteilnehmer wird Curtius Schulten 1915 verwundet. Vom diesem Jahr an wird Blankenheim Sommerwohnsitz für Curtius Schulten. Er schließt die Ehe mit Hilde Bettges. Seinen Winterwohnsitz hat das Paar in Elberfeld. Schulten studiert an der Graphischen Akademie in Leipzig und ist Meisterschüler von Prof. Alois Kolb. Er erhält einen Auftrag des Archäologischen Instituts Erlangen zur Dokumentation der Ausgrabungen in Numantia und Sagunt. Es entstehen Zeichnungen und Pastelle. Wegen zahlreicher Auftragsarbeiten lebt Curtius Schulten ganzjährig in der Eifel. Auf Reisen nach Spanien, Ibiza, Teneriffa, Schweden, Norwegen und Ostpreußen entstehen zahlreiche Arbeiten. Schulten wird Mitglied der Reichskammer für Bildende Kunst. Er bezieht eine Atelierwohnung in Köln und bekommt den Auftrag, die Eifelmanöver der Deutschen Wehrmacht mit seinen Arbeiten festzuhalten. Reisen nach Norwegen, Spitzbergen und Island. Er hält Lichtbildervorträge, auch im Rahmen der Truppenbetreuung, über das nordische Kriegsgebiet. Während zweier Fahrten durch Frankreich entstehen Kriegsbilder. Ein wiederkehrendes Motiv sind Kathedralen im Kriegsgewirr. Bei einem Bombenangriff auf Blankenheim stirbt die Ehefrau Schultens. Heirat mit Hedwig Morsbach aus Münster. Sohn Marius wird geboren Schulten ist Gründungsmitglied des Ibero- Clubs Bonn. Anlässlich der Gründung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen" wird Schulten zum zweiten Vorsitzenden und Jurymitglied ernannt. In Prüm findet die erste Ausstellung statt. Der Eifelverein gibt das Buch Erlebte Eifel" über Curtius Schulten heraus. Von Reisen nach Teneriffa, Ibiza, Griechenland, Norwegen, Spitzbergen und Island bringt Schulten zahlreiche Arbeiten mit. Curtius Schulten erhält den Kunst- und Kulturpreis des Groupements der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen." Curtius Schulten stirbt in Blankenheim. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||